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Lexika über Gottlob Frege

Frege, (Friedrich Ludwig) Gottlob (b. Nov. 8, 1848, Wismar, Mecklenburg-Schwerin—d. July 26, 1925, Bad Kleinen, ger.), German mathematician and logician, who founded modern mathematical logic. Working on the borderline between philosophy and mathematics —viz., in the philosophy of mathematics and mathematical logic (in which no intellectual precedents existed)—Frege discovered, on his own, the fundamental ideas that have made possible the whole modern development of logic and thereby invented an entire discipline.

... Die Erläuterungen erstrecken sich über eine ganze Seite und sind zu umfangreich, um an dieser Stelle wiedergegeben zu werden.
Encyclopædia Britannica, Chicago 1997, Micropaedia Bd. 4, S. 968-969

Frege, [Friedrich Ludwig] Gottlob, * Wismar 8.Nov. 1848, † Bad Kleinen (Landkr. Wismar) 26. Juli 1925, dt. Mathematiker und Philosoph. - 1879-1918 Prof. in Jena; Mitbegründer der modernen formalen Logik; leistete auch wichtige Vorarbeiten für die Sprachphilosophie.
Meyers neues Lexikon: in 10 Bänden, Mannheim 1993.

Frege, 1) Friedrich Ludwig Gottlob, Mathematiker, Logiker und Philossoph. * Wismar 8.11. 1848, † Bad Kleinen (Mecklenb.) 26.7.1925, seit 1879 Prof. in Jena. F. lieferte grundlegende Untersuchungen über das Verhältnis von Logik und Mathematik und schuf als erster einen volständigen Kalkül der Junktoren- und Quantoren-Logik und damit die mathematische Logik als selbständ. Disziplin. Sein Versuch, die Arithmetik als Zweig der Logik darzustellen, führte zu Paradoxien. Sein Werk fand erst seit der Jahrhundertwende internationale Anerkennung.
Brockhaus Lexikon in 20 Bänden, Wiesbaden 1968.

Frege, Gottlob, Mathematiker, Logiker und Philosoph. * 8.11. 1848, † Bad Kleinen 26.7.1925; verfaßte grundlegende Untersuchungen zum Verhältnis von Logik und Mathematik; begründete die mathem. Logik als selbständige Disziplin; von bedeutenden Einfluß auf B. Russell, E.Husserl, L.Wittgenstein.
Brockhaus in 15 Bänden, Leipzig-Mannheim 1998.

Frege, (Friedrich Ludwig) Gottlob. Mathematiker, Logiker und Philosoph. * 8.11. 1848 Wismar, † Bad Kleinen 26.7.1925; 1879-1918 Prof. in Jena. Begr. Der modernen mathemat. Logik. In seiner ersten Buchveröffentlichung ("Begriffsschrift. Eine der arithmetischen nachgebildeten Formelsprache des reinen Denkens" 1879, Nachdr. 1971) stellte F. das erste vollständige Axiomensystem der Junktorenlogik auf sowie große Teile der Quantorenlogik. Eine der wesentlichen Leistungen F.s besteht in der präzisen Definition der Zahl, die er in seinem zweiten Werk "Die Grundlagen der Arithmetik" (1884) informell entwickelte. Er wendete hier das Verfahren einer Definition durch Abstraktion an. Die Anzahl einer Menge M von Gegenständen wird definiert als das, was alle gleichzahligen Mengen mit M gemeinsam haben, wobei Gleichzahligkeit im Sinne einer umkehrbar eindeutigen Zuordnung verstanden wird. In seinem Hauptwerk "Grundgesetze der Arithmetik" (2 Bde, 1893bis 1903) versuchte er, die bereits in der "Begriffsschrift" erarbeiteten formalen Darstellungsmittel, die mit ihrer strikten Trennung von Syntax u. Semantik die Grundlagen der modernen Logik bilden, zu vervollständigen. - In seinen sprachphilosophischen Aufsätzen legte er mit seiner Unterscheidung von Sinn u. Bedeutung sowie Begriff u. Gegenstand (wobei er Begriffe als Funktionen auffaßte) die Grundsteine der modernen analyt. Phylosophie.
Bertelsmann Lexikon: in 15Bänden, Gütersloh 1990.

 Frege, (Friedrich Ludwig) Gottlob (b. Nov. 8, 1848, Wismar, Mecklenburg-Schwerin—d. July 26, 1925, Bad Kleinen, ger.), German mathematician and logician, who founded modern mathematical logic. Working on the borderline between philosophy and mathematics —viz., in the philosophy of mathematics and mathematical logic (in which no intellectual precedents existed)—Frege discovered, on his own, the fundamental ideas that have made possible the whole modern development of logic and thereby invented an entire discipline.
... Die Erläuterungen erstrecken sich über eine ganze Seite und sind zu umfangreich, um an dieser Stelle wiedergegeben zu werden.
Encyclopædia Britannica, Chicago 1997, Micropaedia Bd. 4, S. 968-969:


08.04.2004 | Uwe Lämmel | www.wi.hs-wismar.de/~laemmel/Sonstiges/Frege/frege-lexika.html