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Projekte

Ermittlung realer Gehälter für Hochqualifizierte im Raum Schwerin 

Für die nähere Zukunft zeichnet sich für das gesamte Bundesgebiet ein Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften ab. Die Wirtschaftsregionen werden schon bald in intensivem Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte stehen, spiegelbildlich können die umworbenen Arbeitnehmer zwischen mehreren attraktiven Job-Angeboten auswählen zu können. Für viel Ingenieure zum Beispiel ist das bereits heute der Fall. Zu den wichtigsten Faktoren für die Wahl eines Arbeitsplatzes gehört natürlich die Bezahlung. Der nominale Verdienst in den neuen Ländern liegt regelmäßig unter dem vergleichbarer Regionen in den alten Ländern. Auf den ersten Blick entsteht somit ein Nachteil der hiesigen Standorte im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte.

Von dieser Lage ist auch der Wirtschaftsraum Schwerin betroffen. Vor diesem Hintergrund wollen die Stadt Schwerin und die Hochschule Wismar in einem gemeinsamen Projekt untersuchen, welcher Reallohn sich bei den durchschnittlich gezahlten Einstiegsgehältern ergibt. Im Vergleich der Reallöhne, der die ausgezahlten Summen den Lebenshaltungskosten gegenüber stellt, schneidet möglicherweise die Region Schwerin gegenüber anderen Wirtschaftsräumen deutlich besser ab. 

Die Untersuchung soll im Rahmen einer Bachlor-Thesis in Zusammenarbeit mit der Professur für Human Ressource Management und der Stabstelle für Wirtschaftsförderung Stadt Schwerin durchgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit, bei der Stadt Schwerin ein Praktikum zu machen!

 

Organisation und Betreuung des WISTHA-Workshops 

Seit 2002 treffen sich regelmäßig im Sommersemester Studierende der Hochschulen WIsmar, STralsund und HAmburg an einer der drei Hochschulen, um über Fragen der Internationalen Wirtschaft zu diskutieren. Seit 2006 nehmen auch Gaststudierende aus dem Ausland an diesem Treffen teil. Kurze Präsentationen der etwa 25 Teilnehmer in deutscher oder englischer Sprache ermuntern dazu, sich mit der aktuellen Entwicklung besonders der europäischen Integration und der Weltwirtschaft auseinander zu setzen.

Ebenso wichtig wie der fachliche Dialog ist den Teilnehmern jedes Mal der Austausch über die unterschiedlichen Studiengänge und Studienbedingungen, dem spätestens bei der traditionellen Grillfete genügend Raum gegeben wird. Ein Stadtrundgang, bei dem die Besonderheiten der drei Hansestädte erläutert werden, rundet den Workshop ab.

In diesem Jahr findet WISTHA an der Hochschule Wismar statt. Der Titel des Workshops lautet: "50 Jahre Römische Verträge - Geschichte, Gegenwart und Perspektiven der Europäischen Union".

 

Forschungsprojekt zur Handelspolitik der Europäischen Union

Nicht erst seit dem Stocken der jüngsten Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels im Rahmen der Welthandelsorganisation nimmt die Bedeutung bilateraler Handelsabkommen zu. Auch die Handelspolitik der Europäische Union (EU) unterliegt dieser Entwicklung.

In dem Forschungsprojekt im Wintersemester 07/08 sollen zum einen die unterschiedlichen Formen handelsrelevanter Verträge der EU klassifiziert werden. Zum anderen gilt es, die vielfältigen Unterschiede zu den Freihandelsabkommen vergangener Tage herauszuarbeiten und in ihrer ökonomischen Effizienz einzuschätzen. Schließlich sind die erreichten Ergebnisse der Handelsliberalisierung – oder: des Protektionismus? – in ihr Verhältnis zu den Bemühungen um den multilateralen Abbau von Handelsschranken zu setzen.

 

                                                                                                                                                                                                                                                 Hochschule Wismar